Institut für Architekturtheorie – Innsbruck
Die Boxen stehen aus unterschiedlichen Gründen auf Rädern. Erstens bleibt dadurch die räumliche Organisation des Instituts flexibel. Falls intensive Zusammenarbeit notwendig ist, können die Boxen zusammengefügt werden, besteht hingegen der Wunsch nach Privatheit, können sie voneinander weggedreht oder auch zur Seite geschoben werden, wenn ein Gastvortrag oder ein Fest im Institut stattfindet. Zweitens kann aber auch die bestehende Klimaanlage ohne kostspielige Anpassungen im Sommer weiterhin funktionieren. Stromauslässe befinden sich an der Decke, Internet und Telefon sind drahtlos gelöst. Informell angeordnet, lassen die Boxen Platz für großzügige Begegnungsräume. Dort stehen, ebenfalls auf Rädern, Sitzungstische und Seminartische, außerdem gibt es eine Küche. Lampen werden einfach mit Haken von der Decke abgehängt. Und damit auch diese nicht an einen festen Platz gebunden sind, werden die Schalter direkt bei der Steckdose mittels drahtloser Fernbedienungen betätigt. Zusätzlich bilden Schrankwände flexible Trennwände. Für ein minimales Budget wurde hier maximaler Raum geschaffen und eine optimale Abenteuerlichkeit erreicht.
Konzept: M. Mutschlechner
Text & Fotos: Bart Lootsma







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