Kletterhalle Brixen
Grundstein für Kletterhalle Brixen gelegt!
“Seit rund 2 Monaten laufen auf dem Prielgelände die Arbeiten für den Bau der neuen Kletterhalle Brixen. Im Rahmen einer offiziellen Feier wurde gestern Abend der Grundstein dafür gelegt. An der Grundsteinlegung nahmen neben Vertreter/innen der Gemeinde Brixen auch Landeshauptmann Luis Durnwalder und Landesrätin Sabina Kasslatter Mur sowie Vertreter/innen des AVS und des CAI teil. Die Kletterhalle sei ein wichtiger Bestandteil im Sport- und Freizeitangebot der Gemeinde Brixen, betonte Bürgermeister Albert Pürgstaller in seiner Begrüßung. Er freue sich, dass die lang ersehnte Struktur nun endlich konkret Gestalt annehme und mit der Firma Frener & Reifer ein Brixner Vorzeigeunternehmen für die Ausführung der Arbeiten verantwortlich zeichne. Auch der Landeshauptmann hatte es sich nicht nehmen lassen, an der Grundsteinlegung teilzunehmen, das Land beteiligt sich schließlich mit einem Beitrag von einer Million Euro an dem Bau der rund 3 Millionen teuren Kletterhalle. Der technische Leiter der Gemeinde Brixen erläuterte die technischen Eckdaten: Mit einer Gesamtkletterfläche von rund 1.500 m² für 50 Kletterrouten und einer Kapazität für 140 Personen wird die neue Kletterhalle ein Anziehungspunkt für Kletterer aus Brixen und darüber hinaus sein. Das Gebäude, für das die Brixner Architekten Wolfgang Meraner und Martin Mutschlechner verantwortlich zeichnen, zeichnet sich durch innovative Gestaltung und Funktionalität aus und fügt sich ästhetisch gut in das Stadtbild ein, wie der Gestaltungsbeirat mit seinem positiven Gutachten bestätigt hat. Bei der Planung waren Aspekte der Ökologie und Nachhaltigkeit eine Grundvoraussetzung, was sich in einem ausgeklügelten Klimakonzept niederschlägt und eine erhebliche Kostenersparnis bei Errichtung und Betrieb bedeutet. Neben drei freistehenden Klettertürmen sieht das Projekt einen eigenständigen Übungs- und Schulungsbereich sowie Klettermöglichkeiten im Freien vor. Vorgesehen ist auch ein Anschluss an die geplante Tiefgarage und eine behindertengerechte Erschließung, die die Nutzung der Halle für therapeutische Zwecke ermöglichen soll. Die offene Gestaltung des Gebäudes schafft die Voraussetzung für spätere Erweiterungsmöglichkeiten im Innen- und Außenbereich. Das klettertechnische Konzept macht die Halle sowohl für Sport- und Freizeitkletterer als auch für Schulungen und Wettbewerbe tauglich.
Die Führung der Kletterhalle wird nach deren Fertigstellung (voraussichtlich im April 2012) der AVS Brixen für die Dauer von 20 Jahren übernehmen.”
Quelle: www.brixen.it
Die Kletterhalle Brixen entsteht an einer städtebaulich prominenten Stelle und ist daher auch ästhetisch und gestalterisch anspruchsvoll geplant. Durch eine transparente Fassadengestaltung werden Natur und Landschaft in das Gebäude transportiert und zugleich bleibt das Innere aussen sichtbar. Der mehrschichtige Fassadenaufbau schafft einen Moiré-Effekt, der für den bewegten Betrachter immer neue Eindrücke schafft und sowohl den Nutzer innen als auch den Betrachter aussen in ein dynamisches Verhältnis zur Kletterhalle stellt. In der Planung der Kletterhalle sind ökologische Aspekte und Nachhaltigkeit Grundvoraussetzung. Sie werden bedingt durch eine detaillierte Planung und ein ausgeklügeltes Klimakonzept mit mehrschichtig aufgebauter Fassade, Lüftung bzw. Wärmespeicherung durch Zwischenzonen im Fassadenaufbau, sowie Schaffung von Speichermassen im Gebäude. Mit der Nutzung von Sonnenenergie, der jahreszeitlich veränderbaren Fassadenhülle und der natürlichen Be- und Entlüftung ist eine mechanische Kühlung nicht notwendig und ergibt eine bedeutende Kostenersparnis für Errichtung und Betriebskosten. Die Erschließung der Kletterhalle erfolgt südseitig vom neuen Stadtplatz, nordseitig vom höher gelegenen Stadtpark aus; ein Anschluss an die neue Tiefgarage ist vorgesehen; die behindertengerechte Erschließung gewährleistet auch eine Nutzung für therapeutische Zwecke. Die offene Gestaltung der Kletterhalle mit frei stehenden Klettertürmen ermöglicht den Blick nach aussen auf Park und Platz, sowie nach innen auf die gesamte Halle. Das klettertechnische Konzept macht die Halle tauglich für Sportkletterer und Freizeitkletterer, für Schulung und Wettbewerb.
Bauherr: Gemeinde Brixen
Architektur: W. Meraner, M. Mutschlechner
Konzept & Text: Jan Willmann
ÖBA: Moser und Brida, Brixen
Fassade: Frener und Reifer, Brixen




















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