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Dialog am Stadtrand
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- Stadt
Der Südring ist eine urbane Zäsur im Süden der Stadt. Wilten, der Stadtteil zwischen dem stark befahrenen Südring und dem Stadtzentrum wird durch seine Position zwischen Zubringerstraße und Tiefgaragen besonders benachteiligt. Obwohl Wilten - ein architektonisch einzigartiges Stadtviertel mit großen städteräumlichen Qualitäten - verkommt wegen seiner „Grenzlage“ zu einem Durchfahrtsort. Gemeinsam mit Architekten des Berlage Institutes Rotterdam und Studierenden der Architekturfakultät Innsbruck haben wir einen Rück- bzw. Umbauplan der Hauptstraße zu einem urbanen Boulevard entwickelt. Durch die Reduktion des Straßenquerschnitts werden - neben Bereichen für Umkehrspuren - Flächen entlang der Straßenrändern frei für Fußgänger und ruhenden Verkehr: Wilten wird zu einem Ort mit Aufenthaltsqualität und als Wirtschafts- und Wohnort wieder interessant.
Partner: Berlage Institut, Architekturfakultät Innsbruck
Team: M. Mutschlechner, S.de Martino, B. Lopez, M. ter Weele, L. Cuetko, N. Veelken, Y. He, E. Komamura, K. Komissarov, H. Ishii, Y. Lu, C. Garcia Fontan, D. Vranic, Y. Suzuki, Biggest Small City, Innsbruck 2003

2 Comments
Monika Vogl
29. Juni 2012Großartig!!! Bitte schicken Sie den Plan an die zuständige Stadträtin Dr.Pokorny-Reitter. Sie verfolgt einen schrecklichen Ausbauplan “Vollanbindung Innenstadt”, wo der Preis für die (kurze!) Untertunnelung der Graßmayrkreuzung (nur vom Graßmayr bis zum Cineplex!) ein schrecklicher Doppel-Kreisel ist und die schmale Graßmayrstraße (wo die Anrainer ohnehin den ganzen Südring-Verkehr schlucken) zusätzlich noch den Verkehr zum Bahnhof aufnehmen muß… Jeder “Ausbau” zieht neuen Verkehr an. Verkehrsentlastung müsste die Devise sein. Bitte schickt mir noch nähere Details zu Eurem tollen Plan! Vielen Dank und Gratulation: Monika Vogl mit Familie, Graßmayrstraße 10
Ruth Wilhelmy
10. August 2011Das Projekt klingt sehr interessant und gäbe diesem zentralen Stadtteil eine unglaubliche Lebensqualität. Die Umgestaltung in einen belebten Boulvard kann nur ein Gewinn sein und das nicht nur für die Bewohner von Wilten sondern für die ganze Stadt.
Ruth Wilhelmy