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Re:considering Chorweiler – Köln

  • Machbarkeitstudie
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In einer Zeit, in der die gewagtesten Visionen für eine neue Weltordnung von neokonservativen think tanks formuliert werden, wenn die kritische Linke ihre Zielstellungen verliert und wenn es scheint, als ob wir keine neuen Utopien mehr zu entwerfen brauchen und möglicherweise gar nicht hervorbringen können, ist es höchste Zeit, sich noch einmal den sozialen und städtebaulichen Utopien der Vergangenheit zuzuwenden. Überzeugt, dass Ideen nicht erlöschen, sondern sich entwickeln, ist es Anliegen des Projektes ‚Reconsidering Utopia(s), jenen Bestrebungen zu trotzen, die sich derzeit beeilen, die Erbschaft einer scheinbar vergangenen und verfehlten Moderne zu verurteilen. Die Fortsetzung, Neuinterpretation und ‘Wieder- Bewohnung’ der visionären Projekte der unmittelbaren Vergangenheit könnte eine nicht- funktionierende ‘soziale Maschine’, die sich ihres ideologischen Potenzials erschöpft hat, wieder in Gang bringen. Die Betrachtung des Themas soll daher nicht notwendiger Weise ideale neue Formen hervorbringen, sondern eher versuchen, sich wieder innerhalb der formalen und konzeptionellen Räumlichkeiten der Vergangenheit zu lokalisieren.

Team: Mutschlechner, Brauner, Cernusca

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